Reflexionen

Es wird mal wieder Zeit, dass ich an der Bunten Welt von Lotta, wieder regelmäßig teilnehme. Das Thema vom letzen Sonntag ist "Reflexion". In meinen Archiven finden sich so manche Bilder. Viele sind reflektierende Wasserbilder. Ich habe aber noch mehr gefunden...


Ist der Braukessel nicht toll? Auf einem Ausflug ins Berliner Umland sind wir bei einer Brauerei vorbei gekommen. Dort konnten wir gut Essen und einen schönen Vormittag genießen. Für Bier war es allerdings noch zu früh. Dafür konnten wir einen schönen Sommergarten auskosten.


Oft lassen sich, mein Kerl und ich, durch unsere Stadt treiben. Und manchmal macht mich der Kerl auf bestimmte Blicke aufmerksam. Dann steht er da und zeigt mir, was ich fotografieren soll. Warum er allerdings nicht selber fotografiert, ist mir ein Rätsel, denn er sieht so manches tolle Motiv. Das obere Haus steht irgendwo in Mitte. Aber frag mich nicht wo. Ist schon zu lange her. In den Fenstern spiegelt sich der Himmel und zeigt, dass es ein sonniger Tag war.


Das ist eines meiner Lieblingsbilder. Da waren wir am Kudamm unterwegs. Zwischen den Häusern spiegelt sich das Waldorf Astoria, als wäre es doppelt gebaut. 


Und zu Guter Letzt, ein Bild aus dem elterlichen Garten. Ein Blick auf einen winzigen Teil des Teiches. Der Birnenbaum mit seinen Knospen spiegelt sich in der Wasseroberfläche. Die Welt steht Kopf. 
Auf der Suche nach noch mehr Motiven werde ich demnächst wieder durch die Stadt streifen. Den Kerl werde ich mitnehmen, damit er mir seine tolle Motive zeigt. Nicht, dass du glaubst, ich würde keine sehen. Aber ihm macht es eben auch Spaß, mich darauf hin zu weisen was gut aussehen kann. Am Ende freut er sich, wenn ich das Bild genau so umgesetzt habe, wie er es sich vorgestellt hat. Hast du auch einen Wegweiser? Oder musst du dich alleine kümmern? Bei "Heute macht der Himmel blau" findest du noch mehr spannende Themen und Bilder. ✰

Samstagsplausch {12.17}


Hiermit erkläre ich den Samstagsplausch für eröffnet. Wie war denn bloß meine Woche? Lass mal nachdenken. Der letzte Sonntag ist schon wieder ewig her, habe ich das Gefühl. Meistens ist es ja eher umgekehrt, dass die Woche so schnell vorbei war. Ich habe diese Woche wieder mit dem Lauftraining angefangen und meinen Strickfreundinnen die Ohren vollgeheult, das ich meine Kilometer und Schrittgeschwindigkeit noch nicht wieder gefunden habe. (Wo ich die wohl verloren habe? Ich kann mich nicht erinnern.) Aber die Mädels waren so freundlich mich zu trösten und anzufeuern. Was dazu führte, das ich gestern am Freitag, trotzdem ich schon auf Arbeit 8 km gelaufen bin (dank Fitbit Armband recht gut nach zu vollziehen), noch eine große Runde joggen war, Ich knacke die 10 km schon noch. 
Meine Strickerei wächst auch. Meistens. Wenn ich sie nicht mal wieder auftrenne und dem Ribbelmonster freie Hand lasse. Es soll eine Raglanpasse werden. So wie man sie von den Norwegerpullis kennt. Zweimal habe ich es nun wieder aufgemacht. Aber jetzt scheine ich den richtigen Dreh heraus zu haben. 
Am Dienstag hatte ich eine Verabredung mit einer Kolleginfreundin. Auf meiner Arbeit, gibt es das tatsächlich, das die Kollegen so gut verstehen, dass man sieh auch noch nach der Arbeit trifft. Klappt nicht in vielen Betrieben. Wie sieht das bei dir aus? Ach ich weiß, es gibt hier auch einige Leser, die nicht mehr arbeiten. (Ich wollt ich wäre da auch schon angekommen) Jedenfalls war das ein sehr kurzweiliges und unterhaltsames Treffen. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung. 
Mit dem Monstermädchen habe ich "Die Schöne und das Biest" gesehen. Das Kino war brechend voll mit Frauen. Es war eine Abendvorstellung. Es herschte bis zum Filmbeginn ein reges Geschnatter. Als dann der Film anlief, hörte man nur noch leises gekicher und tütenrascheln. Ein netter Film, es wurde sehr viel gesungen, Eigentlich war es eine Wiederholung, des Zeichentrickfilms. Nix neues. 
Nun zu Dir! Erzähl mal, gibt es etwas Neues bei dir zu berichten?




Freitagsnarzissen und Geschichten aus der Stadt.

Narzissen

Diese Gelben Schönheiten, habe ich gerne zu Ostern um mich. Nur seit einiger Zeit, mache ich mir so meine Gedanken. Denn unser Katzentier kommt in der öfter zu dem Schluß, dass sie scheinbar nicht genug zu Fressen von uns bekommt. Sie knabbert die Tulpen und Narzissen an. In den verschiedenen Katzenforen, kann man immer wieder lesen, dass das so gar nicht gut ist, für einen Katzenmagen. Aber wie solche Unarten austreiben, wenn man sich mindestens 8 1/2 Stunden außerhalb seiner Wohnung aufhalten muss, um wieder schöne Blumen kaufen zu können.


Wir stellen die Vasen nun immer über Nacht (denn auch da habe ich keinen Blick für den Katzenkasper) auf den Balkon. Es ist ja im Moment nicht mehr so kalt. Und vielleicht halten sie dann etwas länger. (Weil die Katze sie nicht auffrist!) Wenn ich dann nach Hause komme und den Anblick genießen will, hole ich sie wieder herein. Ziemlich aufwendig, gell. Aber was will man machen.


Stadtgeschichten

Neulich in einem Kaffee. Meine Freundin war noch nicht da und ich war zu früh, aber das genieße ich auch manchmal. So konnte ich mich mal ein wenig umschauen. Am Tisch hinten in der Ecke, saß ein junger Mann. Während er sich geschickt eine Zigarette drehte, blickte er ununterbrochen in sein Handy. Ab und zu, wenn er einen Finger frei hatte, tippte er etwas darauf herum. Macht es Sinn in ein Café zu gehen und sich nur mit seinem Handy zu unterhalten? 
Am Tisch neben mir saß ein Pärchen. Sie hatte den Blick abgewandt und Er redete auf sie ein, während er ihre Hand hielt. Sie sah nicht sehr glücklich aus und mied seinen Blick. Was er ihr da zuflüsterte, machte mich neugierig.
An dem großen Tisch, nicht weit von meinem Platz, war ein Schild "Reserviert". Ein Pärchen kam in das Kaffee und steuerte direkt auf den großen Tisch zu. Sie setzten sich und schwups war die Kellnerin da. "Ditt iss aber ab Fuffzehn Uhr reserviert! Schaffen se ditt so schnell zu esssen?" "Klar, bringen sie uns nur schnell..." (was, habe ich vergessen) Aber die zwei waren wirklich schnell wieder aus dem Laden. Kaum waren die weg, tauchten die Reservierer auf. 5 ältere Damen, die das ganze Café unterhielten. Meine Herren, waren die laut. "Ilse, haste die eene beim Sport jesehn? Die mit den netten Herren an ihre Seite. Man die konnte aber watt..." 


Ich mochte aber gar nicht weiter zuhören, was die Tratschweiber sonst noch zu erzählen hatten. Die Kellnerin hatte jedenfalls ganz schön mit denen zu tun. Nachdem die Damen jede einen anderen Kaffee bestellt hatten, wollten sie nach und nach auch noch jede ein Stück Kuchen. "Och, der sieht aber Lecker aus. Davon bringense mir och een Stück Frollein." Die Arme, das die nicht böse geworden ist... Zum Glück kam dann doch noch meine Freundin und so habe ich mich einfach aus dem Cafébetrieb ausgeklinkt und das Treffen genossen. Gibt es bei dir auch so ein buntes Café? Wo die Tratschweiber auf die Hippster treffen?


Es waren auch Anzugträger unter den Gästen, ebenso wie die etwas müde aussehenden Studenten. An zwei Tischen wurde spanisch und an zwei anderen, englisch gesprochen. In meiner Stadt müsste ich eigentlich längst einen Fremdsprachenkurs belegt haben. Denn neben Arabisch und Türkisch, spricht man hier heute sehr viel Spanisch. Bislang bin ich allerdings drum herum gekommen. Mit Händen und Füßen und einem schlechten Englisch, kann ich mich durch meine Heimatstadt kämpfen. ✰


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Die gestrickte Wendemütze

Eine ist nicht genug

Oder, "Mama, das ist doch die falsche Farbe!" Oh man. Ich bin aber auch ein Dummerchen. Der Monsterjunge spielt bei den Rostock Griffins. Die haben Vereinsfarben, wie eigentlich jeder Verein. Warum gucke ich bitte schön nicht vorher? Da hatte ich nun den Salat, oder eine Mütze in den falschen Farben.


"Und wenn du gerade dabei bist, kannst du sie dann noch ein bisschen länger machen, damit ich sie dann so tragen kann?" Das Monster setzte die falsche Mütze auf und schob sie ziemlich weit nach hinten in den Nacken. "Studenten tragen ihre Mützen so..." Das hieß, der Mütze fehlten zu den richtigen Farben auch noch cirka 20 cm. "Ach und Streifen, wären auch schön!" "Aber die 47 soll auch wieder drauf?" "Klaro!"


Um die Wolle habe ich mir so gar keine Sorgen gemacht. Die Wollnerin in Schöneberg, färbt mir die Sockenwolle bestimmt in den Farben, wie der Herr Sohn es gerne haben möchte. Ich bin dann auch gleich am nächsten Tag dort hin geradelt. Na klar kann sie mir die Wolle in des Monsters gewünschten Farben liefern. Dauert ein paar Tage die Wolle zu färben, wenn sie trocken ist, dann meldet sie sich bei mir. Die Wollnerin versprach mir auch noch einmal im Internet nach den Vereinsfarben zu schauen und sie dann perfekt zu färben. Ich war gespannt.


Einige Tage später hatte ich die Stränge in den Händen und war wirklich verblüfft, wie genau sie den Ton getroffen hatte. Nun war ich gefordert. Angefangen habe ich an der Spitze der Mütze. Mit einem dreier Nadelspiel. An 5 Punkten regelmäßig zugenommen, bis ich die gewünschte Maschenzahl erreicht habe. Und immer hübsch im Kreis gestrickt. Ab und an ein paar Streifen dazu gegeben und einen Luftleeren Football gestrickt. So sah die Mütze aus, als ich zu den Abnahmen kam, die ich gegengleich zu den Zunahmen gestrickt habe.


Dann blieb noch den schlaffen Football ineinander zu schieben und fertig war die Wendemütze. Ja fast. Denn die 47 musste noch aufgestickt werden. Dazu habe ich wieder den Trick mit der Tafelkreide angewandt. Ich habe die 47 einfach auf die Seite gemalt, wo sie hin sollte und habe dann die Zahl mit dem Maschenstich aufgestickt.


Von der blauen Wolle habe ich 60 Gramm verbraucht und von der Orangen 40 Gramm. Da kann man tatsächlich noch etwas damit anfangen. 
Der Monsterjunge ist mit seiner Mütze ganz stolz davon gezogen. Sie ist ganz nach seinem Geschmack.

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